07 November 2008

Mumbai Zwei: Die Stadt

Mumbai ist alles. Dreckig, chaotisch, laut, leise, arm, reich, duftend, stinkig, heiß, schön, hässlich, voll Leben in allen Lagen. Ich würde mal sagen: Angekommen in Indien. Endlich :-)

Den Sonntag nutzen wir gleich mal, um mit einem Call-Taxi aus der Stadt zu fliehen und zu einer Hill Station namens Matheran zu fahren. Mit an Bord waren Swantje, ein anderer Siemens-Praktikant und dessen Freund, der gerade aus seinem Auslandssemester in Hongkong zu Besuch kam. Die Fahrt ging übers Land und ich bin beeindruckt von der Ländlichkeit. So unzivilisiert Sonepat für unsereins auch aussehen mag, es ist doch Industriegebiet - was mir da erst bewusst wird. Der Fahrer ist Berge wohl nicht gewohnt und es gab etliche Situationen, in denen ich mich schon mental auf ein Aussteigen und Schieben oder einen Absturz ins Tal eingestellt habe. Aber na gut, wir sind angekommen. Matheran liegt auf dem Gipfel eines Berges, der eine Ebene formt. Es gibt etliche Resorts und natürlich eine Eisenbahn. Autos und Mopeds sind nicht erlaubt. Haupttransportmittel sind also Pferde. Die haben wir dann auch genommen, aber nach 5 Minuten bin ich wieder abgestiegen. Der Sattel war alles andere als sicher und nach meiner letzten Begegnung mit einem Pferd hatte ich wirklich keine Lust mehr. Laufen ist auch gut! Und tat wirklich gut nach dem üblichen Aufstehen-Taxi(sitzen)-Arbeit(sitzen)-Taxi(sitzen)-Essen(sitzen)-Schlafen(liegen). Die Aussicht da oben ist wirklich sehenswert und ich kann verstehen, warum das das Erholresort für Mumbaier ist.
Abends gabs leckeres indisches Essen in einem Rooftoprestaurant und davor habe ich bei der "Schuhmafia", einer Straße bei Swantje um die Ecke, wo sich ein Schuhstand an den nächsten reiht, meine indischen Sarischuhe gefunden. Juhu! :-)


[REST SPÄTER]

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

:)

blund hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.