Gestern Abend hatte ich Ausgang. Natürlich nur in Begleitung meiner Kollegin und im Auto des vertrauenswürdigen Fahrersohns. Wir waren auf dem Markt des 14. Districts und anschließend hat mich meine Kollegin zu sich nach Hause auf einen Kaffee eingeladen. Sehr nett!
Also ich versuche mal das Dorf bzw das, was ich davon gesehen habe, zu beschreiben: die Straßen sind alle ungeteert und ganz schön uneben. Es laufen Kühe rum, so wie man sich das vorstellt. Auf der Straße von der Firma zum Dorf sind alle Gehwege aufgerissen und stattdessen klaffen riesige Löcher im Boden. Nebendran liegen dann große Schutthaufen. Ich glaube, das sind Ablaufrinnen (oder besser –gräben) für die Regenmassen des Monsuns. Ich habe kein einziges Haus gesehen, dass nur annähernd westlichen Standard erreicht. Viele Menschen und alle laufen und fahren wild durcheinander. Alles recht ärmlich. Überall wird gewerkelt und geschafft. Der Markt sind zwei nebeneinander angeordnete Plätze, um die in zwei Us Geschäfte liegen. Häuser mit Ständen drin oder so. Dicht an dicht gedrängt. Besser beschreiben kann ichs wirklich nicht. Stellt euch den Staub dazu vor. Ich habe sogar zwei Tante Emma-Läden entdeckt. Da stapeln sich dann die Dinge bis an die Decke.
Ich habe zwei Granatäpfel, zwei Bananen und einen custard apple gekauft. Für 65Rupie, das sind knapp 1€. Mein erstes ausgegebenes Geld hier. Und jetzt werde ich den zweiten Granatapfel schlachten, an den Geschmack hier kommt kein Importierter in Deutschland ran!!
17 Oktober 2008
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