Nur noch 4 Abende und gestern habe ich endlich gemacht, was ich machen wollte, seit ich hier angekommen bin: mit einem Freund auf gleicher Augenhöhe auf dem Rücksitz eines Motorrads durch die Straßen cruisen und einen Kaffee in einem Straßenrestaurant trinken. Hätte uns ein Polizist angehalten wegen zu schnellen Fahrens ohne Helm (nicht dass ich per Gesetz einen anziehen müsste) hätte meine Begleitung gesagt: "Mein Vater ist dein oberster Chef" und wir wären weitergefahren.
Ich weiß jetzt auch endlich, was auf der anderen Seite der Kreuzung ist, bei der wir jeden Morgen abbiegen: eine Straße, die in den Nachbarstaat führt und des öfteren besetzt ist. Natürlich ohne Licht. Nachdem ich dann erfahren habe, dass es gut sein kann, dass wir dort ausgeraubt oder vom Moped gezogen und abgestochen werden, sind wir dann doch lieber umgedreht...
Übrigens können auch Inder nicht alles von Straßenständen essen und es ist wirklich lustig wie es einem Inder unangenehm wird angestarrt zu werden - für mich existiert ein Indien ohne Anstarren nicht, aber mir fällt es schon gar nicht mehr auf.
Um 21h ist dann Schluss, die Eltern wollen ihre Kinder um 21:30h zu Hause wissen. Genau rechtzeitig, um vor einem dicken Gewitter im Trockenen zu sein (zumindest für mich).
Kurz vor meiner Abreise präsentiert sich Indien von seiner besten Seite ;-)
11 Februar 2009
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